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„Was es braucht, um Wurzeln zu schlagen“


„Was es braucht, um Wurzeln zu schlagen“ – Lesung mit Eleonora Hummel

Das Wolhynier Umsiedlermuseum lädt zur Lesung der Autorin Eleonora Hummel ein. Im Mittelpunkt ihres Schaffens steht die Geschichte von Russlanddeutschen, die während der Sowjetzeit aus Kasachstan in die DDR übergesiedelt sind.

Datum:   Samstag, 24.10.2026

Uhrzeit:  15:00 Uhr

Ort:         Wolhynier Umsiedlermuseum, Kiether Str. 2, 18292 Linstow

In dem Roman „Die Fische von Berlin“ will die Ich-Erzählerin Alina ein Geheimnis aus der Stalinzeit um ihren schweigsamen Großvater lüften und stellt neugierig viele Fragen. In „Die Venus im Fenster“ widmet sich die Autorin einem Frauenschicksal, das durch Deportation, Zwangsarbeit und die Sonderkommandantur des NKWD geprägt war. Eleonora Hummel entfaltet in ihren Romanen die wendungsreiche Geschichte einer russlanddeutschen Familie, die schließlich in den 1980er Jahren mit großen Hoffnungen in die DDR ausgewandert ist und auf dem harten Boden der Realität landet.

Im Gespräch mit dem Publikum spricht die Autorin über das Ankommen in der neuen Heimat und geht der Frage nach: Was braucht es, um an einem neuen Ort Wurzeln zu schlagen? Eleonora Hummel wurde 1970 in Zelinograd in Kasachstan geboren. 1980 zog sie mit ihrer Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten sowie von Kulturreferat für Russlanddeutsche mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Wolhynier Umsiedlermuseum | Michael Thoß | Kiether Str. 2 | 18292 Linstow | Tel.: 038457/51963 | wolhynien.linstow@gmx.de | umsiedlermuseum-wolhynien.de

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